PLEX – Media Server Monster als DIY

Was ist PLEX? Ganz simpel – Ein Media Server. Plex ist eine Anwendung die Medien zum Streamen für andere Geräte zur Verfügung stellt. Es lässt sich auf Windows, macOS und Linux Systemen installieren. Ist somit quasi auf Computer und Server für den selben Nutzen einsetzbar. Demnach auch für jedermann skalierbar, ob nun 2 TB Medien oder 3 Videos die gerne im Heimnetzwerk auf 2 Fernseher gestreamt werden möchten.

Auf meiner Synology NAS hatte ich Plex testweise als DLNA Alternative installiert, zu einer Zeit wo die PS3 nicht alles gefressen hatte. Damals war Plex der komische Dienst wo man sich für registrieren muss um es nutzen zu können, muss man zwar heute immer noch aber es hat sich viel getan.

Computer, Server oder Cloud

Plex hat sich zum Reichweiten Media Monster entwickelt. Man möchte es dem User, ermöglichen seine Medien überall lagern zu können aber ihm trotzdem eine Zentrale Bibliothek bieten. Die Liste der unterstützen Geräte ist ewig, selbst Netgear Router sind fähig ein Plex Server im Netzwerk laufen zu lassen.

Ich habe Plex aus Neugier auf meinem V-Server installiert. Warum nicht auf meinem NAS? Ich wollte mobil auch auf meine Medien zugreifen ohne Uploadbegrenzung aus dem Heimnetz. Ein NAS steht ja meist in einer normal sterblichen Bandbreite und ist somit nicht dafür ausgelegt, Videos nach draußen zu streamen.

Die Installation auf einem Gerät, was sich nicht im selben Netzwerk befindet war alles andere als Easy. Zwar ist die Anleitung sehr gut beschrieben aber das ich einen SSH Tunnel über Putty herstellen sollte hab ich echt nicht sofort gerallt. Erst dann hat es nämlich mit der Ersteinrichtung über den Browser geklappt.

Plex Pass – Geld möchte man doch

Plex ist in seiner Kernfunktion kostenlos und das wird es auch erstmal so bleiben. Ein paar Funktionen gibt es dann doch erst mit dem Plex Pass, dieser wurde mir netter Weise für diesen Test zur Verfügung gestellt wie auch Euro Palace online casino. Dieser erlaubt nämlich auch das einrichten eines Media Server über die Cloud. Sprich habt ihr schon eine große Dropbox, braucht ihr euch nur einen Plex Account mit Plex Pass zulegen und schon könnt ihr eure Mediendateien überall auf euren Geräten über die Plex Bibliothek abspielen.

Das streamen über die diversen Apps für iOS, Android und Windows Phone funktioniert nur in dem man das bei jeweiligen App für circa 5€ freischaltet oder man im Besitz eines Plex Pass ist. Dann könnt ihr ohne Probleme alle Inhalte von eurem eigenen Server über eine App auf einen Chromecast oder FireTV Stick streamen.

Man merkt relativ schnell, dass ein eigenes Plex „Netzwerk“ sehr umfangreich werden kann. Allein die ganze Indexierung der Medien braucht Vorarbeit. Ein Plex Media Server kann unheimlich viel Spaß machen und schnell sehr komplex werden. Es ist, wie so vieles im IT-Bereich, ein Projekt was man sich vornimmt ähnlich wie ein Garten, wächst und verändert sich.

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