Kentucky Route Zero – Sieben Jahre hat es gedauert

Am 28. Januar 2020 war es endlich soweit. Anfang 2013 hatte die Suche nach der Route Zero angefangen. Am 31. Mai wurde diese Suche im zweiten Akt des fünfteiligen Episoden Indie-Click-and-Point Adventure fortgesetzt. Ein Jahr später kam der dritte Akt. Weitere zwei Jahre folgte dann der vierte Akt. Vier volle Jahre später kommt die Suche im letzten und schönstem Akt zu einem Ende.

2013 hatte ich schon drüber gebloggt und sogar selbst Gameplay Material aufgezeichnet. Den Soundtrack höre ich noch heute gerne und so blieb mir das Spiel auf immer und ewig im Kopf. Eine klare Handlung ist schwer zu behalten. Ein Typ namens Conway möchte seine letzte Lieferung abladen und muss auf die Route Zero. Die Spielwelt in der wir uns bewegen zieht Texas und ein paar mittelstaaten der USA in sich hinein. Kahle Wüste und dichte Wälder sieht man aber auch, wenn auch nur Nachts.

Die zwei Bilder sollten ausreichend sein, dass Spiel und seinen einzigartigen Stil zu beschreiben. Ein drei Meter hoher quatscht mit einem?! WTF! Kentucky Router Zero längt langsam in diese abstruse Straße der Erzählweise. Liegt aber auch an den ausführlich und würzig geschriebenen Dialogen, die dafür sorgen das selbst die mimikfreien low-polygon Charakte ein einzigartiges Gesicht bekommen. 7 Jahre hat man an diesem sehr speziellen Spiel gearbeit und weiß wirklich nicht ob diese lange Wartezeit auf alle Episoden dem Spiel gerecht seien kann. Wer gerade zum ersten Mal von diesem Adventure hört, sollte sich diesem mal annehmen und Spaß haben.

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