If Found … durchgespielt

Das Lesen von Geschichten sei es durch Bücher oder andere Text basierende Inhalte, kam bei mir sehr spät. Ich genoss es stets, dass mir Inhalte vorgetanzt werden oder die musikalische Untermalung mir die Emotion vorgibt. Jetzt lese ich gerne ein E-Book.

Mein Kindle quillt mit seinen 8 Gigabyte Speicher quillt nicht gerade über, bietet aber dennoch unmengen an zu lesenden Positionen. Problem hierbei ist nur – und jeder mit Nachwuchs wird dieses Problem kennen – sobald man sich in eine ruhige Ecke versteckt hat und zwei drei virtuelle Seiten gelesen hat, umwickelt einen die Müdigkeit. Die Augen werden schwer und man muss Absätze mehrmals wiederholen.

If found… ist ein Spiel aber wohl eher eine Graphic Novel. Kann für PC, Mac, iOS und Nintendo Switch für einen schmalen Taler erworben werden und greift perfekt in beide Welten. Im Spiel also in der Graphic Novel, muss eine Geschichte gelesen werden. Die vielen Soundeffekte die unter den Zeichnungen liegen, der Soundtrack der nicht zum einschlafen geeignet ist und die herzzerreißende eines jungen Mädchens namens Kasio sind nur einige großartige Zutaten des Indiegames.

Entwickelt wurde Dreamfeel, ein kleines Studio aus Irland, dort spielt auch If found… und herausgebracht wurde es von Annapurna Interactive. Bekannt vom großartigen What Remains of Edith Finch.

Wer sich immer noch nicht so wirklich etwas darunter vorstellen kann, sollte sich den Trailer mit Bewertungszitaten anschauen. Eine echte Wertung, für dieses Spiel kann man, finde ich, hier leider nicht geben. Aus Gameplay Sicht gibt es hier nur eine Maus oder einen Finger der bewegt werden muss um sich durch das Notizbuch unserer Protagonistin durchzuradieren. Es ist dennoch eine absolute Empfehlung!

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