Die fünf besten Apps für Weltreisende

Wer zu einer Reise aufbricht, sollte vor allem zwei Dinge nicht zu Hause vergessen. Erstens, den Reisepass, ohne den ihm die Einreise in fremde Länder umgehend verweigert wird – und zweitens das Smartphone. Denn wenn der kleine Taschenhelfer in heimischen Gefilden schon unabdingbar ist, können Urlauber in der Ferne erst recht nicht ohne. Das liegt auch daran, dass Apps den Reisealltag so viel leichter machen. Allerdings scheinen einige Programmierer auch nur auf den Travel-Hype-Zug aufspringen zu wollen und bringen deshalb die nutzlosesten Apps in den Play Store. Dieser Artikel stellt fünf Programme vor, die wirklich jeder Weltenbummler auf seinem Handy haben sollte.

App-Tipp #1: Packpoint

Am Reiseziel angekommen, stellen viele fest, dass sie zu viel eingepackt haben – oder es ist kälter als erwartet und sie stehen im T-Shirt da. Die App Packpoint hilft dem User, sich richtig auf seine Reise vorzubereiten. Reist er zum Beispiel Ende Oktober zwei Wochen in die USA, begutachtet die App die Wettervorhersage und stellt eine Packliste zusammen. Bestimmte Vorbereitungen kann die App allerdings nicht treffen: So muss ein USA-Urlauber sich beispielsweise selbst informieren, ob das Visa Waiver Programm (VWP) sein Land einschließt und er ein ESTA beantragen kann, anstatt sich um ein Visum zu kümmern. Genau Informationen hierzu sind allerdings schnell online zu finden.

App-Tipp #2: Maps.me

Eines der spannendsten Dinge im Urlaub ist, einen völlig fremden Ort auf eigene Faust zu erkunden. Allerdings verlaufen sich Touristen dabei schneller, als ihnen lieb ist – und haben dann möglicherweise nicht einmal mehr Internet, um sich mit Google Maps aus der Patsche zu helfen. Glücklich ist in diesem Fall, wer sich Maps.me auf das Smartphone geladen hat. Denn diese App funktioniert auch im Offline-Modus. Zusätzlich dazu kann der User sich bestimmte Orte merken und sie dann immer wieder ansteuern.

App-Tipp #3: Couchsurfing

Ursprünglich wurde Couchsurfing ins Leben gerufen, damit Reisende umsonst bei Ortsansässigen übernachten konnten. Allerdings ist sie auch ein Must-Have für alle, die lieber im Hotel schlafen: Sie können sich per „Hangouts“ mit Locals vernetzen und so gemeinsam die Stadt erkunden. User lernen die Orte, die sie bereisen, damit von einer ganz besonders authentischen Seite kennen – und finden möglicherweise Freunde fürs Leben.

App-Tipp #4: Google Translate

Traurig, aber wahr: Nicht überall sprechen die Leute Englisch und nicht immer gelingt es einwandfrei, sich per Handzeichen oder Pantomime zu verständigen. Kommunikation kann trotzdem zustande kommen. Voraussetzungen sind eine funktionierende Internetverbindung sowie die App von Google Translate. Dank ihrer neuesten Features ist es hiermit nicht mehr nur möglich, bloßen Text übersetzen zu lassen. User können auch Text einsprechen, der dann in der Zielsprache ausgespuckt und gegebenenfalls sogar vorgelesen wird. Insbesondere in Ländern, die andere Schriftzeichen als das lateinische Alphabet verwenden, kommen Reisende damit auch in schwierigen Situationen weit.

App-Tipp #5: Uber

In Deutschland ist diese App vor allem dafür bekannt, dass sie verboten ist. Doch in vielen anderen Ländern existiert diese Einschränkung nicht. Wer von A nach B kommen möchte, ruft sich einfach einen persönlichen Chauffeur und steigt bei ihm ein. Der Vorteil: Uber ist häufig günstiger als Taxis und dank öffentlichem Profil kommt es seltener vor, dass der Fahrgast vom Taxifahrer überfallen wird – eine Sache, die Reisenden leider immer wieder widerfährt.

Fazit: Apps machen den Urlaub um ein Vielfaches entspannter; und die meisten kosten nichts! Also: herunterladen.

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