Umzug von Übersee nach Berlin? Fünf Tipps zum Einleben

Ist es schon für Deutsche schwierig, sich nach einem Umzug in Berlin einzuleben, so wird es natürlich auch für Menschen, die aus überseeischen Gebieten kommen, nicht gerade sehr einfach sein. Die deutsche Hauptstadt hat rund 3,7 Millionen Einwohner und aktuell sind davon ca. 760.000 Ausländer. Berlin ist natürlich immer eine Reise wert, wer allerdings in dieser Weltstadt länger leben will oder muss, sollte sich dementsprechend darauf vorbereiten.

Die ersten Wochen sind verständlicherweise die schwierigsten, wozu fehlende Sprachkenntnisse beitragen, sowie meistens auch der krasse Unterschied zum Herkunftsland. Deutschunterricht sollte deshalb möglichst schnell auf dem Programm stehen. Ein deutscher Muttersprachler kann Ihnen helfen, die deutsche Sprache möglichst schnell zu lernen und Sie auch mit den Kulturunterschieden schon von Anfang an vertraut zu machen.

Je besser Sie die Sprache kennen, desto weniger sind Sie auf externe Hilfe angewiesen. Es spielt dabei auch keine Rolle, warum Sie in Berlin leben möchten. Wichtig ist, dass Sie mit Menschen in Ihrem neuen Heimatland problemlos kommunizieren können. Dadurch stehen Ihnen dann sicherlich nicht nur in beruflicher Hinsicht die Türen offen, sondern auch was den sozialen Umgang betrifft. 

Die besten Tipps zum Einleben in Berlin

Sich erfolgreich in einer fremden Großstadt wie Berlin einleben zu können, ist keine leichte Aufgabe. Sie müssen sich nicht nur mit einer fremden Kultur auseinandersetzen, sondern auch mit komplett neuen Regeln und Besonderheiten. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie als Au Pair nach Berlin umziehen, als Expat oder aus anderen Gründen. Wichtig ist, dass man in der neuen Heimat möglichst schnell zurechtkommt. 

Die nachstehenden Tipps werden Ihnen das Leben als Neu-Berliner erleichtern:

  1.  Alte Gewohnheiten aus der Heimat sollten selbstverständlich nicht vernachlässigt werden. Allerdings tragen sie nicht dazu bei, dass Sie sich dadurch schneller und einfacher in eine Weltstadt integrieren können. Es ist ratsam, sich an die einheimische Küche und Verhaltensregeln zu gewöhnen. Dadurch werden Sie sich viel schneller an die lokalen Gebräuche anpassen können.
  1. Die meisten von uns haben Vorurteile, die uns allerdings in der Regel überhaupt nicht weiterbringen. Wer Neugierde zeigen kann, ist in der Lage, sich der gegebenen Situation viel offener und aufgeschlossener zu zeigen. Dadurch wird auch nicht alles negativ gesehen, sondern es können dadurch auch die positiven Seiten von Berlin wahrgenommen werden. 
  1. Gefühle wie Heimweh sind ganz normal, wenn Sie Ihre Heimat verlassen und Zeit zum Nachdenken haben. In diesem Fall sollten Sie einfach etwas unternehmen, was Ihnen viel Spaß und Abwechslung bietet. Dies kann eine Sightseeing-Tour sein oder auch ein entspannter Einkaufsbummel. 

  1. Berlin ist das neue Zuhause und hat in jeder Beziehung sehr viel zu bieten. Es lohnt sich, auf eine interessante Entdeckungstour zu gehen und auch Kontakt zu den Berlinern aufzunehmen. Interessante Orte sind nicht nur die Berliner Sehenswürdigkeiten, sondern auch die zahlreichen Frühstückscafes, Straßenmärkte, sowie natürlich auch die Kneipen, Clubs und Restaurants. 
  1. Es wird nicht viel nützen, wenn Sie Ihren Heimatort ständig mit Berlin vergleichen. Sie müssen lernen, wie Sie sich am besten Integrieren können und auch interessiert und offen an der Lebensweise der Berliner sein. Auch können Sie sich nach Gleichgesinnten umsehen, damit Ihnen das Einleben leichter fällt.

Der wichtigste Faktor, um sich in einer großen Stadt wie Berlin wohlzufühlen, sind auf jeden Fall die Sprachkenntnisse. Mit privater Deutsch-Nachhilfe von Muttersprachlern kann ein intensiver und individueller Lernplan festgelegt werden, so dass Sie sich in der Regel schon innerhalb von wenigen Monaten problemlos unterhalten können. Hierzu ist lediglich ein konstanter Lernwille und etwas frei einteilbare Zeit notwendig.

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