Raspberry Pi 4 Desktop Set ausgepackt – Teil 1

Seit fast einem Monat gibt es die lang ersehnte 4. Version des beliebten Kleincomputers. Die Bastlergemeinde und auch ich persönlich, waren zutiefst erfreut als das Teil angekündigt und gleichzeitig veröffentlicht wurde. Der Raspberry Pi 4 kommt in drei verschiedenen Version. Sie unterscheiden sich zwar nur von der RAM Ausstattung dennoch gab es solch einen Schritt noch nie zuvor. Die Raspberry Foundation hat auch im Bereich der Hardware einiges geändert.

Bevor es aber um die genauen Hardware Spezifikationen vom Raspberry Pi 4 geht. Schauen wir uns erstmal den Inhalt des Desktop Sets an. Ein großes Dankeschön an die Raspberry Foundation, die mir ein Exemplar für diese Testbeiträge zur Verfügung gestellt haben.

In meiner Desktop Version lag ein Raspberry Pi mit 4 GB RAM dabei. Zusätzlich findet man eine Maus, eine Tastatur, das USB-C Netzteil sowie alle notwendigen USB- und HDMI-Kabel sind auch mit dabei. Selbstverständlich alles im RPI-Farblook. Die kleine Raspberry-Pi Tastatur ohne Numblock tippt sich gerade ausgezeichnet gut. Das Kit orientiert sich dabei an technikaffine Kinder. Im Lieferumfang des Desktop Kits ist ein umfangreiches Manual enthalten welches in einem leicht dümmlichen Englisch die Welt der Peripheriegeräte erklärt. Wer sich so ein Kit kauft wird schon mal eine Computermaus bedient haben, würde man doch meinen. Eine 16GB Transcend SD-Karte mit Noobs vorinstalliert, liegt auch mit im Kit.

Der gute Raspberry Pi 4 kann zwei Bildschirme mit brauchbaren Informationen beliefern. Zwei Micro-HDMI Buchsen, dass ist die wohl größte Änderung am Grundaufbau des Pis. Endlich gibt es einen echten Gigabit-Ethernet Port und zwei USB 3.0 Ports. Der USB-Typ C Port ist Stromeingang für das 15 Watt Netzteile mit 5V/3A. Bei solch drastischen Änderungen am Board wurden leider große Änderungen an der Positionierung der Komponenten vorgenommen. Daraus resultiert, dass Zubehör wie Gehäuse von früheren Versionen nicht mit der 4. Version kompatibel sind. Sehr schade.

Was nun?

Ich werde ein kleines Experiment starten. Eine Woche möchte ich meine tägliche Office-Arbeit nur über den Raspberry Pi ausführen. Welche Probleme müssen gelöst werden? Welche Kompromisse müssen eingegangen werden? Und worauf muss man bei solch einem kleinen Mini-Computer komplett verzichten? Ich schau mal.

Dieser Beitrag sowie das Bildmaterial wurde über einen Raspberry Pi bearbeitet und veröffentlicht.

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