Pebble Time – Seit 4 Tagen unterwegs und noch 30% Akku

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Alles fing im Februar bei Kickstarter an und mit 159$ kam meine schwarze Pebble Time vor 4 Tagen aus Irland bei mir an. Die 42g leichte Smartwatch kommt mit einem Silikon Band und dem passendem USB-Ladekabel.

Was steckt drin?

Ein 64-Farben Display, dieser ist immer an und auch bei starker Sonneneinstrahlung kann man alles ablesen. 144px x 168px ist die Auflösung des gebogenen Display was mit dem viel versprechenden Gorilla Glass geschützt wird. Bluetooth ist die einzige drahtlose Technik an Bord. Aber es ist noch ein 3-Achsen Beschleunigungssensor, ein Magnetometer, ein Umgebungslichtsensor und natürlich das Mikrofon mit dem Android Nutzer Voice-to-Text Nachrichten senden können. Eine 100Mhz CPU rechnet, 16MB Speicher für Apps und 256KB Arbeitsspeicher, dazu noch der 150mAh Akku. Das klingt natürlich alles unheimlich wenig aber die Apps aus dem Store sind nicht aufwendig gestaltet dadurch nicht sehr groß. Bei iFixit kann man sich die Uhr von innen anschauen.

Erste Schritte

Das koppeln mit meinem iPhone 6 verlief üblicherweise sehr simpel. Die benötigte Pebble Time Watch App geladen und ein Firmware Update für die Uhr wurde geladen und danach 10 Minuten lang installiert. Wirklich viele Einstellungen gibt es bei der App oder der Uhr nicht und es fehlen die Spracheinstellungen dazu gibt es noch Probleme mit japanischen Schriftzeichen die von der Uhr als Quadrate angezeigt werden deshalb erstmal ein Pebble Konto erstellt und nach einem Watchface gesucht. Die Watchfaces sind die Bildschirmschoner der Uhr. Sie zeigen die Zeit an und meist auch das Datum dazu können sie das aktuelle Wetter vom aktuellen Ort anzeigen. Kleiner Tipp: Das Feature deaktiviert und der iPhone Akku geht nicht so schnell zu neige.

Ein passendes Watchface zu finden ist bei der Menge nicht leicht, es sind auch noch alle kostenlos sowie die Apps. Ich habe mir erstmal das Plastic Watchface installiert, die Timer- und die GoPro App geladen.

Der tägliche Einsatz

Man muss bedenken, dass die Pebble Time eine Uhr ist die, die Zeit anzeigt. Das kann sie sehr gut, dazu auch noch in hundert verschiedenen Stilen und verglichen mit der Apple Watch 5x länger. Aber es ist ja eine Smartwatch und somit zeigt die Uhr jede Push Notification vom iPhone an. Schade das iPhone User die einzelnen Meldungen nur lesen können und nicht reagieren. Das können erstmal nur Android Nutzer. Ich selber nutze die integrierte Musik-App gerne. Unterwegs damit durch die Playlist zu skippen ist angenehmer als mit den Kopfhörern. Die App SongView, aktuell noch nicht für Pebble Time optimiert, erlaubt es dann auch durch die Playlist-Sammlungen und deren Titel hin und her zu wechseln. Das kann die Pebble Musik App leider nicht.

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In den wenigen Tagen der Nutzung hat mich die Pebble Time Watch sehr oft davon abgehalten mein iPhone aus der Tasche zu nehmen, um dort Mails oder Nachrichten zu lesen und gegebenenfalls zu beantworten. Den ich bekomme eine Mail – check diese über die Pebble Watch ab – 3 von 10 Mails benötigen in der Regel keine Reaktion meinerseits – und das war es dann. Also es sind grade diese kleinen Dinge die mir an der Uhr Spaß machen, eben nicht immer das iPhone aus der Tasche holen und dann vielleicht wieder in irgend eine andere App zu fallen und dann doch wieder zu einem Spiel XY. Der Abstand der durch die Pebble Watch zum Smartphone entsteht ist irgendwie sehr nützlich und angenehm.

5 Kommentare

  1. Ich hatte lange / kurze Zeit die Pebble Steel, ein schönes Ding, aber leider nicht sympathisch.

    Es klingt vielleicht nicht rational, aber die Apple Watch macht tausend mal mehr Spass. Schon allein die Bedienung und die Stabilität. Und man schaut halt gerne und öfter drauf und fässt sie an und macht so Sachen.

    Das ist eine Sache die das Qualitätsmerkmal längere Akkulaufzeit leider nicht aufwiegen kann.

    1. Qualität habe ich vollkommen außer acht gelassen ist aber natürlich ein wichtiger Punkt. Hier bei der Pebble Time ist edle wirkendes Plastik verbaut. Und die Apple Watch sieht Live natürlich nach Apple aus – schön und edel und einfach zu teuer mit viel zu wenig Akku. Bei der dritten Generation Apple Watch bin ich gerne dabei!

  2. Schöner Vergleich zur eben oben genannten iWatch. ich bin aber jemand dem das alles nicht juckt. :) Egal ob nun Appel, Samsung oder Pebble. Ich trage keine Uhr und brauche auch keine, die mir zeigt das ich ne eMail bekommen habe.

    Die 8h am Tag im Büro sitze ich am Rechner, wo ich neben dem Dektop ständig ne Info bekomme, das ich ne eMail erhalte. Das Smartphone liegt auf dem Tisch und blinkt auch sofort. Wieso also die Uhr? Ok man ist auch unterwegs und auch zu Hause. Aber dazu brauche ich nicht ne Uhr um das zu sehen. Klar ist das eine eingeschränkte Sicht, denn es gibt ja viel mehr. Aber der rest überwiegt nicht das ich realistisch mit dem Gedanken spiele mir so eine oder eine andere „neu-moderne“ Uhr zu kaufen.
    Dennoch mag ich die Technik hinter Pebble – die eigentlich die Mutter aller Ideen war. Nur kam sie leider etwas später weil nunmal kein großer Geldgeber hinter steckte.

    1. Wenn man kein Typ dafür ist, dann ist es ja nicht schlimm ;-) Ich war und bin immer noch neugierig wie die Smartwatches das alltägliche beeinflussen und unterstützen.

  3. Pebble Time, iWatch und wie sie alle heißen, finde ich total überflüssig. Vielleicht liegt es auch an meinem Alter (stramm auf die 40 gehend), aber diese Produkte haben nur einen zweck, den Fanboys und Girls das Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich wüsste nicht für was ich diese Uhren gebrauchen könnte.

    Trotzdem wünsche ich dir viel Spaß damit :)

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