Oculus Rift S ausprobiert

Auf Kleinanzeigen wollte jemand ganz dringend seine Oculus Rift S loswerden. An einem Samstag morgen angeschrieben und am Abend, wo die Familie schon schlief, noch schnell mit dem Fahrrad 14 Kilometer nach Berlin-Lichtenberg geradelt um festzustellen dass, der Karton der Oculus Rift S, nicht in die Seitentasche meiner Fahrrad-Tasche passte.

Der Anfang, obwohl der Abend eine heiße Sommernacht war, verlief etwas holprig. 45 Minuten fuhr ich Einhändig durch die Stadt um das Teil nach Hause zu bekommen. Kleiner Spoiler vorab: Es lohnte sich alle Male.

Eine Oculus Rift S ist das VR-Headset, was durch den vergleichweisen günstigen Preis und des einfach zu installierenden Inside-Out Tracking, die Einsteigerfreundlichste VR-Brille ist. Das Headset mit seinen fünf Kameras, die das Tracking übernehmen. Das LCD-Panel mit einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixel und einer Bildrate von 80 Hz sorgen für ein hochqualitatives Fliegen-Gitter reduziertes VR zocken.

Bei der Playstation VR ist die grafische Qualität auf den niedrigsten Einstellungen und hier bei der Oculus Rift S erkennt man schon im Demo Level die weitaus detaillierte Grafik. Die Installation funktioniert recht einfach. Oculus VR App herunterladen. Warten bis die 6-8 Gigabyte heruntergeladen sind. Mit dem eigenen Facebook Konto muss man sich jetzt zwangsweise Anmelden. Willkommen im Facebook-Zeitalter.

Brille aufgesetzt uns los geht es!

Automatisch startet die Oculus VR Home App und führt einen als erstes durch einen kleinen VR-Guide bei dem man seine virtuellen Wände in seiner echten Umgebung einzeichnet. Jap! Man kann durch die fünf Kameras seine echte Umgebung sehen. Immer wenn man seine virtuellen Wände durchbrechen sollte, wird einem die echte Umgebung eingeblendet.

Das ist VR im Jahr 2020!

Mit einer virtuellen Ping Pong Schläger kann man einen Ball balancieren und ordentlich durchauen. Nach dem ersten Guide, geht es in eine nicht überspringbare Einführungsrunde. Wir lernen spielerisch, was die Oculus Rift S drauf hat. Ich muss zugeben. Es haut einen dermaßen um, was heutzutage möglich ist. Jedesmal, sei es PS VR oder bei einer Oculus Rift S, beeindruckt mich die technische Errungenschaft der virtuellen Unterhaltungselektronik.

Nach 25 Minuten netter zweisamkeit mit einem niedlichen Wall-E ähnlichen Roboter wird man in sein VR Home teleportiert. Hier kann man seine Lounge gegen Mikrotransaktionen gestalten oder seine digitalen VR-Spiele als Disk in die Schränke stellen. Aber wie spielt man jetzt Steam Spiele? Wie spielt man jetzt das beste Spiel des Jahres 2020? Das wohl beste VR Spiel!

Das geht indem man den virtuellen Desktop startet und die Steam VR App von selbiger Platform herunterlädt. Interessanter Hinweis: Solltet ihr ein VR Spiel herunterladen ohne Euch vorher die Steam VR App besorgt zu haben, startet das Spiel mit einer Fehlermeldung. Eine abhängigkeit der Apps über Steam VR wäre hier ganz hilfreich. Sind halt nochmal 2 Gigabyte auf die gewartet werden musste. Zusätzlich muss man Drittanbieter Apps den Zugriff auf die Brille erlauben. Das geht mit einem Knopf unter den Oculus Einstellungen. Kein Hexenwerk also…

Und dann ging es los. Half Life: Alyx lädt…

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