Mobile Games und ihre Evolution

 Who wants to play video games? by JD Hancock
Who wants to play video games? by JD Hancock

Jedes Jahrzehnt hat seine Besonderheiten, ist geprägt von Mode, Musik und Erfindungen, die das Leben leichter machen sollen. Oder um Spaß zu haben. Wer an die 90er Jahre zurückdenkt, vor allem im technischen Bereich, dem kommt sofort eins in den Sinn: der gute alte Gameboy. Wie viele Kinder und Jugendliche ihn unter dem Weihnachtsbaum fanden, ist wohl nur zu erahnen. Er war ein Meilenstein in der Entwicklung der Computerspiele: endlich konnte man seine Spiele auch unterwegs genießen. Für Eltern war er unter anderem auf langen Autofahrten ein Segen. Nach fast einem Viertel Jahrhundert hat sich jedoch einiges in der Welt der Konsolen und Spiele geändert.

Dass der Gameboy, anfangs in schwarz-weiß mit 4 verschiedenen Graustufen, ein Klassiker ist, bleibt wohl unumstritten, doch mit dem Aufkommen der Mobiltelefone hat er starke Konkurrenz bekommen. Nokia eroberte mit seinem sehr einfachen Spiel Snake sofort die Spielerherzen. Einfache Regeln, schnelle Spielrunden und immer mit dabei, das alles hat zum Erfolg von Gelegenheitsspielen beigetragen. Vor allem im Zeitalter der Tablets punkten solche Spiele wie Angry Birds, Candy Crash und Quizduell, die die unkomplizierte Handhabung von Spielen wie Tetris übernommen hat. Auch wenn einige Spieler gerade diese Einfachheit anprangern, ist der Sinn dieser Spiele offensichtlich: sie sollen lästige Wartezeiten überbrücken, ohne dass man zu sehr abgelenkt wird. Auch die Glücksspielindustrie hat den Boom von Mobile Gaming bemerkt und versucht immer mehrere Spieler anzulocken. Egal ob es sich direkt um Online Casinos oder um Plattformen, die die Regeln der Casino Spiele erläutern, wie z.B. Casino-basis.com handelt, alle wollen sich auf so viele Mobilgeräte wie möglich einstellen, damit der Nutzer problemlos in jedem Augenblick alles finden kann, was er sucht.

Die Hersteller versuchen jedoch nicht nur einfache, sondern auch aufwendigere Spiele wie Grand Theft Auto: San Andreas auf mobilen Plattformen zur Verfügung zu stellen. Leider reicht die Hardware vieler Smartphones und Tablets nicht aus, weshalb viele immer noch auf Handhelds zurückgreifen. Mit den Neuerscheinungen wie Nintendo’s 3DS und Sony’s PSP wird die Idee einer tragbaren Spielekonsole wohl nie ganz aussterben. Auch wenn die Handhelds immer mehr von Tablets verdrängt werden, sind sie ihnen technisch weitaus überlegen, da sie hauptsächlich zum Spielen entwickelt wurden. Nintendo’s 3DS kann zudem mit 2 Displays, einer der beiden in 3D, punkten.

Fazit: Maximilan Schenk, der Geschäftsführer des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware glaubt nicht, dass unsere Smartphones und Tablets die Spielkonsolen verdrängen werden. Das glauben wir auch, denn obwohl die klassischen heimischen Spielkonsolen vom Aussterben bedroht sind, werden die Handhelds wohl noch lange die Spielerherzen, auch wegen ihrer besseren Technik, erfreuen. Das Konzept des Gameboys wird also wohl immer bestehen bleiben, selbst wenn über die Hälfte aller Tabletnutzer Online-Spiele wie Solitär und Angry Birds immer gerne nutzen, wird der passionierte Spieler wohl nie ganz auf seine Spielekonsole verzichten wollen.

1 Comment

  1. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die klassische Spielkonsole jemals völlig vom Markt verdrängt wird. Auch wenn Onlinespiele durch die ständige Verfügbarkeit via Tablet, PC, etc. ein hohes Suchtpotential haben, haben auch herkömmliche Konsolen-Spiele ihre Vorteile. Nicht zuletzt wird mir wohl jeder leidenschaftlicher Gamer zustimmen, das Spiele wie Tetris, Mario Kart und Pokemon zeitlose Klassiker sind, die man immer gerne wieder aus der Schublade holt!

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