Metal Gear Solid 5 – Zocker Pain

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Lange drauf gefreut – mit Ground Zeroes hatte man 2014 ein gutes aber überteuertes Häppchen geliefert, was aber die Vorfreude auf das letzte Kapitel der MGS-Reihe nicht wirklich minderte. Der Spieler wurde, mit der 45 Minuten Demo, sehr gut in das neue Gameplay eingeführt und rückblickend ist GZ sehr essentiell für die gesamte Geschichte.

Das es mit Phantom Pain, der finale und letzte Teil vom Vater Hideo Kojima, so lang dauert bis man zum richtigen Ending kommt ist sehr MGS untypisch. Das Open-World System, was übrigens erstmals mit dabei ist, funktioniert sehr gut und ist die größte Stärke des gesamten Spiels. Was nicht so gut funktioniert ist, der neue Aufbau zwischen Story- und Endcontent. Normalerweise liegt der nämlich so, dass ein Spieler nach Ende von Handlung noch weiter zocken kann bis endlich 100% erreicht sind. Hier läuft es ein bisschen anders und das ist richtig nervig.

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Das Problem ist nämlich das, dass Spiel einen zwingt nach 30% Fortschritt vergangene Missionen auf einem extremen Schwierigkeitsgrad nochmal zu spielen. Und das Spiel kommt aus Japan – Extrem ist wirklich verdammt schwierig! Sogar so schwierig das man sich im Internet Videos angucken muss um einen vertrickten Lösungsansatz zu bekommen. Das ist nicht cool, die Spieler so zu ärgern und das echte Ending, was eines der besten von der ganzen Serie ist, so zu verstecken das vielleicht 20% aller Spieler es sehen werden, das ist einfach Kojima untypisch und dadurch kriege ich ein größeres Verständnis für die eiskalte Entlassung von Hideo Kojima.

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