MacBook Pro 16″ – Testbericht ohne große Ansprüche

Im Jahr 2011 investierte ich ca. 1400€ für ein MacBook Pro 13″ und drei Jahre später erweitere ich das ganze Setup mit einer SSD und einer größeren HDD. Viele Jahre immer zufrieden mit dem MacBook unterwegs gewesen. Office arbeiten, Videos schneiden und das ein oder andere Spiel spielen war zwar begrenzt, aber durch das macOS, nicht unmöglich.

Selbst World of Warcraft lief vor ein paar Jahren ohne Probleme. Erstaunlich ist es, das die Hardware in ihrem Urzustand fast ein Jahrzent lief. Eigentlich sogar immer noch. Gab nur ein Reset und das Teil wanderte zur Ehefrau über. Mittlerweile hätte ich mir doch ein wenig mehr Geschwindigkeit bei den Übertragungsraten gewünscht, eine höhere Auflösung in der Bildschirmdiagonale wäre auch gut gewesen. Vor sechs Monaten hatte ich noch ein Firmen MacBook Pro 15″ Mid 2017 im Gebrauch und merkte erst nachdem es nicht mehr da war, wie langsam ein acht Jahre altes MacBook Pro ist. Eine kurzes Video-Review ohne viel BlaBla überzeugte mich von der neuen überarbeiteten Tastatur.

Für knapp 2400€ kann man auch einiges erwarten. Ich weiß ja nicht wie es euch geht aber knapp zweieinhalbtausend Euro sind schon ein guter Batzen Geld. Eine Laufzeit von wieder fast 10 Jahren wünsch ich mir deshalb von dem neuen MacBook Pro 16″.

Vier Thunderbolt 3 Ports mit USB 3.1 Support benötigen dennoch einen USB-C Adapter um auch mal einen Ehternet Anschluss zu genießen. Ich habe mich für einen USB-C Adapter der neusten Generation entschieden. Läuft gut und wird auch nicht sonderlich heiß. Viel Zubehör hat Apple nicht beigelegt, bei anderen Herstellern von USB-C Laptops befinden sich auch mal Adapter mit an Bord, hier bei Apple liegt nur das 98W Netzteil und das passende Ladekabel dabei.

Viel zutun gab es bei der Einrichtung nicht. Mir die Neuerung von dem macOS Catalina einzuverleiben hatte weit aus länger gedauert. Neue Funktionen wie Sidecar, bei der das iPad als zweiter Monitor genutzt werden kann, funktionieren erstaunlich gut. Unterm Strich bin ich voll zufrieden mit der neuen Hardware und schaue in vielen Jahren auf diesen Blogbeitrag zurück.

3 Kommentare

  1. „Im Jahr 2011 investierte ich ca. 1400€ für ein MacBook Pro 13″ und drei Jahre später erweitere ich das ganze Setup mit einer SSD und einer größeren HDD.“ – schreibst du. Ich kann ähnliches schreiben:

    Im Jahr 2012 investierte ich ca. 1035,- €u für ein Lenovo ThinkPad T420 (Vorführgerät aus 2011) – SSD und größere HDD (per Adapter anstatt DVD-Brenner) kamen bald nach. War ja nie als Haupt-Gerät gedacht, aber seit längerem mache ich „alles mit Filmen“ (nicht rendern oder so) damit: mit MediathekView bzw. Save.TV aufs NAS downloaden, umbenamen, einordnen, sortieren usw. damit.

    Seit geraumer Zeit war auch ein 24″ 1920×1200 per Displayport > DVI Adapterkabel angeschlossen. Letzten August hatte ich mir für den Zweit-PC einen noch günstigen 27″ 2560×1440 gekauft – das paßte mir aber nicht recht: der 27″ mit viel kleinerem Pixelabstand als die beiden 24″ am Zweit-PC war nicht sooo ideal.

    Also habe ich ein paar €u für zwei Kabel ausgegeben: 1x HDMI > DVI und 1x Displayport > Displayport. Jetzt hat der Zweit-PC 3x gleiche 24″, der 27″ ist am ThinkPad – paßt beides deutlich besser.

    Das einzige Problem sieht nur das ThinkPad (bzw. dessen Software) selber: „…sollte den Akku ersetzen…“ – ich sehe das ganz locker anders: dieses Notebook war nach Kauf noch nie außerhalb meines Wohnzimmers und so wird das auch bleiben grins. Es ist voll verkabelt (LAN, Strom, Monitor, externe Tastatur) und steht, wo es steht – sogar wenn ich den Akku rausnehmen würde, funktioniert es normal weiter.

    Jetzt kommt ein kleiner Schwenk zu Apple: die erwähnte externe Tastatur ist ein Apple-Keyboard mit Kabel und Numpad. Ich bin auch nicht unzufrieden mit dem damaligen Kauf.

    1. Bei dir klingen technische Probleme so ernsthaft?^^
      Ein ThinkPad hatte ich auch in Betracht gezogen dennoch ist ein MacOS mobil in Kombination mit einem iPhone immer praktikabler.

      1. Tjaaa – ich bin/war von Haus aus Techniker. Das hab´ ich gelenrt, das hab´ ich studiert (Maschinenbau) – sowas bleibt haften. Ich kann mich auch für was begeistern – aber es gibt technische Hintergründe, die man/ich nicht vergessen darf/sollte.

        Das macOS besser zum iPhone paßt, das darf nun nicht wundern – beide sind von Apple. Das mit meinen Apple-Tastaturen an Win-PCs geht (für mich) problemlos. Anderes klappt aber nicht so leicht bzw. einfach – z.B. Unterschiede im Win-Explorer zum mac-Finder. geht vieles, ist aber teilweise umständlich.

        Bei dem, was hier alles steht, ist Win die bessere Alternative für mich. Das klngt pragmatisch, das klingt nüchtern – muß es aber vorher sein um hinterher damit Spaß zu haben.

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