Link‘s Awakening durchgespielt

Wunderschön! Gerade beendet und beeindruckt darüber, was ein Gameplay-Konstrukt von 1993 im neuen Grafikgewand heute, neben goßen Triple-A, so leisten kann.

25 Jahre alter Klassiker

Mit Link’s Awakening hat Nintendo einen großartigen Klassiker neu aufgelegt. Das Game Boy Spiel von 1993, was damals keiner bei Nintendo haben wollte, ging auch total an mir vorbei. Zu dieser Zeit war ich zwei Jahre alt und mein Einstieg in das Zelda-Universum ging es mir Ocarina of Time los.

Erstaunt über die unzähligen Gameplay Elemente die ich schon von dem ersten 3D-Adventure auf der N64 Konsole kannte, nahm ich die ersten Spielminuten doch eher skeptisch war. Die Steuerung in sechs Blickrichtungen, der niedliche Knetlook und die kindliche Geschichte, waren alles Alleinstellungsmerkmale die 2019 zu keinem Zelda Spiel passen würden, dachte ich mir. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit und der Situation angepasst, dass ein Spiel nicht den ganzen Pfad anhand von vormarkierten Missionszielen vorkaut, brachte Link’s Awakening viel Freude.

Entdecken, Rätseln und Kloppen

Das ist das Kredo vom grünen Helden Link, der auf Cocolint den Windfisch mit Hilfe von acht Instrumenten aufwecken muss. Die Mission wird sofort übermittelt und der Spieler wird anhand von kleinen Trigger-Momenten und durch das Fehlen von Ausrüstungegenständen, wie z.B. einem Enterhaken, auf den einzig für Ihn möglichen Weg gelenkt. Die Open World stammt immer noch von einerm Spiel aus dem Jahr 1993 und ist somit zwar offentsichtlich visuell eingeschränkt bietet aber spätestens nach drei Stunden Spielzeit eine zahlreiche Menge an Nebenaufgaben, dennoch gibt es keinen Questlog. Spieler die vielleicht ein paar Wochen Pause einlegen möchten, werden mit ziemlicher Sicherheit starke Probleme haben sich wieder reinzufinden.

9 von 10 Herzcontainer

Es ist bis jetzt mein Game Of The Year 2019. Ich habe aktuell nur noch Astral Chain und Golf Story auf meiner To-Play-Liste aber eigentlich haben bei mir gerade andere Dinge vorrang. Link’s Awakening ist meines erachtens ein Spiel für Kenner des Originals und noch viel mehr ein Pflichtspiel für Spieler die 1993 keinen Gameboy unter dem Weihnachtsbaum hatten.

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