Herr der Zeit von Joe Haldeman

Mit Herr der Zeit hatte ich blindlings eine Buchempfehlung über Goodreads gefunden und kurze Zeit später einfach gelesen. Ich war ganz klar auf der Suche nach halbwegs frischen und modernen Zeitreise Geschichten und wurde nicht enttäuscht.

Matt Fuller, ein mittelmäßiger und den Versagern, erfindet rein zufällig eine sehr primitive Zeitmaschine. Eine, die nur in der Zeit nach vorne springt und das in immer steigernden Abständen. Ganz klar: Probleme mit Frauen dürfen hier, egal in welcher Zeitebene, nicht fehlen. Autor Joe Haldeman kann seine eigene Herkunft in diesem Buch nicht verstecken, entflieht den Problemen der Gegenwart und spinnt eine sehr unterhaltsame Zukunftsvision zusammen, die später verdammt große Sprünge macht.

Die 312 Seiten waren, so sicher bin ich mir da nicht mehr aus der Sicht von Protagonist Matt Fuller geschrieben, der mit seinen jungen Jahren doch recht lebenserfahren wirkte und ein wenig Untersext. Ohne groß zu spoilern, fand ich das Ende zuckersüß. Eine abgeschlossene Geschichte, wie sie heutzutage selten zu sehen, lesen oder auch hören ist.

Kurzweilig
Jeden Abend ein wenig Zeitreise-Fiction, die einem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert und später stark spannungsgeladen ist.
8

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