Die ersten 3 Schritte im Online Growth Hacking

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Growth Hacking ist einer der großen neuen SEO-Trends und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. So gibt es mittlerweile kaum noch ein Unternehmen, das auf die Dienste dieser neuen Marketing-Technik verzichten möchte. Doch woher kommt der Begriff Growth Hacking eigentlich?

Der Begriff Growth Hacking wurde 2010 populär. So gilt Sean Ellis als der Erfinder des Growth Hacking. Dabei ist ein Growth Hacker eine Person, der sich Wachstum als sein primäres Ziel setzt. Sekunde – Möchte nicht jeder in irgendeiner Form wachsen und ist nicht jeder dann ein Growth Hacker? Ganz so leicht ist dies nicht – Ein Growth Hacker ist sowohl mit dem Programmieren vertraut, ist aber und das ist viel essentieller, mit sämtlichen Marketing-Tricks ausgestattet und kann diese in Sekundenschnelle praktizieren. Daher verwundert es kaum, dass gerade Start-Ups auf Growth Hacking zurückgreifen und diese Form des Marketings einsetzen.

Ursprünge und Ziele

Wer sich etwas mit Marketing auskennt und sich einmal intensiv mit Growth Hacking beschäftigt, der wird feststellen, dass diese neue Form des Marketings die gesamte Branche fesselt und noch sehr lange ein heißes Thema sein wird. Daher sollten Unternehmen nicht mehr nach klassischen Marketing-Leitern suchen, sondern viel mehr die Suche auf Growth Hacker legen.

Growth Hacking ist eine besondere Vorgehensweise des Online-Marketings und erzielt Wachstum und Umsätze durch die Verbreitung von Produkten. So setzt man hierbei als Anwendung auf eine Kombination aus Kreativität, sowie analytischem und datengestütztem Verhalten. Im Gegensatz zu ursprünglichen und herkömmlichen Marketing-Methoden, die hohe Kosten verursachen, setzt man beim Growth Hacking auf minimale finanzielle Mittel und erzielt damit den größtmöglichen Umsatz. Daher ist diese Methode des Marketings, wie bereits oben erwähnt, gerade bei den Start-Ups äußerst beliebt. Den größten Faktor spielen hierbei die Social-Media-Kanäle sowie virale Netzkampagnen. Um eine möglichst große Reichweite für die Produkte zu erzielen, werden diese Kanäle mittlerweile mit geringem Aufwand betrieben und daher lohnt sich diese Methodik sowohl in der kurzfristigen als auch in der langfristigen Ausrichtung. Neben den Umsätzen bietet das Growth Hacking noch den charmanten Vorteil, dass sich die Bekanntheit der Unternehmen optimal steigern lässt. Vorbilder des Growth Hacking sind Unternehmen wie Facebook oder Airbnb.

Growth Hacking eignet sich allerdings auch für große Unternehmen, da diese Methode ähnlich effektiv ist, wie das Virale Marketing. Den großen Vorteil bietet das Growth Hacking allerdings, weil der Erfolg durch vorab getätigte Analysen noch besser optimiert wird.

Phasen des Growth Hacking

Beim Growth Hacking durchläuft man verschiedene Phasen. Die erste Phase stellt die Akquise dar, wo man sich die Frage stellen muss, wie die Nutzer das Produkt finden. Der nächste Punkt ist die Aktivierungsphase, in der die Erfahrungen der Nutzer mit dem Produkt dokumentiert werden. Anschließend ist es wichtig festzustellen, ob Nutzer langfristig erhalten bleiben und wie viel Umsatz man durch die Nutzer generiert. Als letzten Schritt schaut man anschließend noch, ob sich das Produkt viral verbreiten lässt.

Einzelmaßnahme oder langfristige Strategie?

Growth Hacking wird von vielen jedoch als Einzelmaßnahme gedeutet, um ein Produkt einmalig zu vermarkten. Dies ist jedoch falsch. Viel mehr ist Growth Hacking eine äußerst versierte Strategie, um langfristigen Erfolg zu verzeichnen.

Maßnahmen

Beim Growth Hacking spricht man von 3 Maßnahmen, die getroffen werden müssen.

  • Problemlösung: Dabei gilt es zu definieren, welche Zielgruppe angesprochen und welches Problem mit dem Produkt gelöst werden soll. Dabei ist es wichtig, dass man einfach denkt und das Problem so simpel wie nur möglich löst.
  • Product-Market-Fit: Dieser Punkt ist der Grundstein, um langfristig erfolgreiches Unternehmenswachstum zu ermöglichen. Dabei wird das angebotene Produkt so dargestellt, dass es den angestrebten Zweck optimal erfüllt.
  • Skalierung: Während dieser Phase wird die Zahl der Nutzer erhöht und damit der Umsatz gesteigert.

Growth Hacking kann letztendlich nur dann funktionieren wenn das Product-Market-Fits optimal genutzt wird. Wer diesen Grundsatz missachtet wird unter Umständen keine Erfolge, sondern vielmehr hohe Kosten verzeichnen.

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