Das nicht enden wollende Problem mit der IT Sicherheit

Cloud Computing

Wir benutzen fast alle täglich das Internet, sei es auf der Arbeit, in unserer Freizeit oder in beiden Fällen. Das ist für uns mittlerweile schon so selbstverständlich, dass wir mit dem Thema Datenverlust und fehlende IT Sicherheit auf eine ganz einfache Art und Weise umgehen: Wir machen uns kaum Gedanken darüber und verdrängen die Tatsache, was für Gefahren vom World Wide Web in Bezug auf unsere persönlichen Daten ausgehen können. Da der Mensch an sich die Verdrängung perfekt beherrscht, wir brauchen sie schließlich, um zu überleben, würden wir all das, was uns an schlimmen Dingen passieren könnte, nicht verdrängen, wären wir längst durchgedreht, wendet er diese auch perfekt in Bezug auf das Thema IT Sicherheit an.

Dabei werden wir in den Medien immer wieder mit neuen Fällen von Datenlecks konfrontiert. Was schon im Privatleben ein großes Ärgernis sein kann, wenn es einen denn wirklich trifft, ist in der Unternehmenswelt eine reine Katastrophe. Schließlich handelt es sich dann ja nicht nur um die eigenen Daten, die in die falschen Hände geraten können, sondern auch um die der Kunden oder Partner, und sobald es um das private Gut Dritter geht, sieht alles noch einmal sehr viel schlimmer aus. Unternehmen kümmern sich aus diesem Grund schon erfolgreich um entsprechende Schritte, zum Beispiel die Auslagerung der Daten in die Cloud, was zum Beispiel mit Netzwerklösungen von Dell sehr effektiv sein kann. Doch eine Garantie dafür, dass alles glatt laufen wird, kann einem in Bezug auf das Internet nie jemand geben und so wird die IT Sicherheit für viele Betriebe zu einem Problem, mit dem sie sich immer wieder konfrontiert sehen, egal wie sehr sie sich auch bemühen.

Erst kürzlich wurde wieder über ein Datenleck in den Medien berichtet, das uns alle möglicherweise schon eine ganze Weile betrifft. Die Rede ist von der Schwachstelle, die den leicht verstörenden Namen „Freak“ trägt und bereits Millionen von Nutzern betroffen haben könnte. Selbst als sicher geltende Internetbrowser wie Safari von Apple sind nicht gegen die Tücken des Lecks gewappnet. Dabei geht dieses  schon auf die 80er und 90er Jahre zurück, als man in den USA noch keine wirksamen Verschlüsselungstechnologien ins Ausland weiterverkaufen durfte. Obwohl dieses unsinnige Verbot Ende des Jahrtausends aufgehoben wurde, wurden viele unsichere Verschlüsselungen nicht aufgewertet und verbessert.

Das größte Problem sowohl für private Nutzer des Internets als auch für Unternehmen ist wohl, dass es schwer fällt, einen Überblick darüber zu bekommen, welche Gefahren wirklich wo lauern und wie man diesen entgegentreten kann. Rundumpakete, die besonders Unternehmen schützen sollen, werden zwar vielerorts angeboten, doch ist man damit tatsächlich auf alles vorbereitet, was noch kommen kann? Cloud Computing ist da keine schlechte Alternative, obwohl man sich hier in der Tat für namhafte Netzwerklösungen entscheiden sollte, um ganz sicher zu gehen. Inzwischen gilt dieses System in zahlreichen Unternehmen als die bevorzugte Basistechnologie und es ist damit zu rechnen, dass es sich immer weiter durchsetzen wird. Bis wir aber eine Methode gefunden haben, um die IT Sicherheit zu hundert Prozent zu gewährleisten, hilft nur die Verdrängung, dass eine Datenpanne einen selber betreffen könnte.

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