Das BOEING 737 Max Fiasko

Es ist im Fall der Boeing 737 Max, sehr erstaunlich, wie profitorientiert ein Unternehmen mit solch einer Verantwortung sein kann und sich einen Dreck darum schert, die Sicherheitsauflagen zu erfüllen. Ein Löwenanteil trug aber auch die Federal Aviation Administration (FAA) bei, die das unter Angstschweiß eingeführte MCAS System einfach durchwinkte. Fiasko ist hierfür ein zu freundliches Wort.

1 Kommentar

  1. Da habe ich schon eine Menge gelesen und gleich zu Anfang mit dem Kopf geschüttelt. Das konnte nicht gut gehen, weil……mal wieder jene, die BWL studierten „Kaufleute“ denen, die „was richtiges“ studiert hatten „Techniker/Ingenieure“ ins Handwerk gepfuscht haben.

    Aus meiner (sehr) früheren Berufserfahrung (Industrial Engeneering) plus allgemeiner Lebenserfahrung weiß ich: etwas altes/vorhandenes irgendwie „hinzufummeln“, weil das billiger/schneller sein soll als „ganz neu“ birgt Risiken:

    – das „Fummeln“ wird meist viel teurer als erwartet…

    – …und funktioniert nicht im Ansatz wie geplant

    Heißt: man spart a) kein Geld, sondern kann b) noch ordentlich auf die Schnauze fallen. Beim Auto würde z.B. der Motor verrauchen, dann steht man hilflos am Straßenrand – das Flugzeug fällt runter und jammern können nur noch die Hinterbliebenen. Die Insassen sind nämlich alle tot.

    Ich bin überzeugt davon, das bei Boeing alle Entscheidungsträger so lange gegenseitig mit dem Finger auf andere zeigen, bis am Ende keiner einzelne Schuld hat. Vielleicht muß einer aus der zweiten Reihe gehen, der eh schon mißliebig war. Dsa war´s dann aber auch.

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