Canon AE-1 – Die SLR ohne D

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Auch keine Lust mehr auf volle 32 GB Speicherkarten – zu viele Bilder in der Lightroom-Bibliothek die man eh nicht schafft zu bearbeiten. Dann probiert doch mal eine Spiegelreflexkamera aus! Das hatte ich mir überlegt und erkundigte mich über analoge Kameras. Relativ schnell wanderte ich zum Hersteller Canon. Warum? Weil ich schon zwei Canon FD Objektive im Schrank hatte die ich davor mittels Adapter auf aktuelle Kameras geschraubt hatte und außerdem ist die Analoge Szene in der Canon Area noch sehr aktiv und somit findet man viele gleichgesinnte.

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Schlussendlich viel meine Wahl auf die Canon AE-1. Die A-Serie ist sehr umfangreich und bei den wenigen Funktionen die es damals gab, sind alle Kameras sehr verschieden. Die AE-1 wurde 1976 auf den Markt gebracht, damals mit dem 50 mm Objektiv für ca. 700 DM zu haben und heute kriegt man sie auf Ebay in einem restaurierten Zustand für 50€. Das ist auch nicht unwichtig. Die AE-1 ist berühmt für das sogenannte Asthma oder auch Keuchhusten. Das Husten tritt auf wenn, die Kamera zu lange im Schrank lag und die Zahnräder eintrocknen. Beim schnellen Auslösen der Kamera kommt der Spiegel dann nicht mehr auf die Geschwindigkeit und es klingt wirklich sehr ungesund. Deswegen ein paar Euro mehr investieren.

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Die Kamera allein kann nicht viel – man braucht noch eine Batterie damit die Belichtungsmessung funktioniert und die Kamera auslöst und natürlich einen 35 mm Film. Die ASA ist gleich ISO, wurde erst ein paar Jahre später umbenannt. Hat man alles beisammen kann man quasi loslegen. Wo und wie alles in die Kamera reinkommt zeigen viele YouTube Videos. Diese haben mir sehr geholfen auch wenn die Erklärung der Belichtungsmessung fast überall falsch war, es ist erstaunlich wie viele Knöpfe und Funktionen eine so alte Kamera hat.

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Neben dem Selbstauslöser bleiben einem aber nicht viele Fotografie Funktionen. Die Belichtung geht von 2s bis 1/1000s dazu kommt noch eine Bulb-Funktion und die grünen Zahlen sind die ISO-Werte die man dem eingelegten Film anpassen sollte. Wenn man dies nicht macht, hat man sehr wahrscheinlich über oder unterbelichtete Bilder.

Das ganze analoge Fotografieren ist natürlich kein günstiger Spaß aber gerade das hat mich gereizt und ich will auch beim fotografieren selbstkritischer werden und einmal mehr überlegen ob ich das Foto grade wirklich brauche und deswegen mach ich gerne damit weiter. Nach dem ersten verschossenen Film á 36 Fotos, den ich bei Jet-Foto entwickeln und scannen lassen hab, hatte ich selber schon gesehen wie umfangreich 36 Fotos sein können. Hier ein paar unbearbeitete Bilder – quasi direkt aus der Kamera:

 

2 Comments

  1. Du solltest deine Artikel vorm Veröffentlichen mal durch Word oder ein anderes Rechtschreibprogramm jagen.

    Qualität gut, aber die Rechtschreibung macht das Ganze ziemlich „uneriös“

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