Besserbrauer – Die Braubox im Test – Der Brautag – Teil 3

Ganz vorne weg sei gesagt: das wird ein Tag in der Küche. Plant nebenbei alles dazuhaben. Musik und Snacks und vielleicht noch den Geschirrspüler so timen das man den auch noch ausräumen kann. Die Anleitung die in der Braubox dabei liegt hatte für alles ausgereicht. Alle Fragen wurden beantwortet und der Brauprozess ging ohne Verwirrungen durch.

1. Maischen

Nachdem alles ausreichend vorbereitet ist beginnt alles mit Wasser und das bleibt auch beständiger Begleitet bei den nächsten 4-6 Stunden brauen. Beim Maischen wird der Zucker aus dem Malz gekocht und das innerhalb von 60 Minuten bei einer Temperatur von 65° bis 69°. Bei meiner Induktionsfläche war das eigentlich ganz einfach zu halten. Das Thermometer ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig in der Handhabung aber es macht seinen Job.

2. Läutern

Hier wird Malz und Wasser, jetzt schon eine tiefbraune Suppe, voneinander getrennt. Das passiert mithilfe vom Malz selbst. Man löffelt alles auf ein großes Sieb und kippt die Suppe nochmal rüber und das dann nochmal mit 78° heißem Wasser um noch viel mehr vom Zucker zu bekommen. Das gelang mir ganz gut. Brauchte dann doch 3 Töpfe und eine gute halbe Stunden um alles zu „filtern“.

3. Hopfenkochen

Jetzt geht es immer mehr in Richtung echtes Bier. Die ganze Küche reicht schon nach Bauernhof/Bäckerei und nun kommt der Hopfen mit ins Spiel. Weitere 60 Minuten liegen vor uns und die sogenannte Würze (das braune suppenartige Wasser aus dem Malz) liegt bereit im Topf und muss auf ein leicht wallendes Köcheln erhitzt werden. Der Hopfen kommt nach 10 Minuten Kochzeit dazu und kann je nach Zielgeschmack früher oder später hinzugefügt werden.

3. Gärung

Nach der Sterilisierung aller benötigten Teile geht es an das Abfüllen in die Gärungsflasche. Vorher muss der Kochtopf auf unter 25° gekühlt werden und das relativ schnell. Im Waschbecken mit kaltem Wasser und immer wieder das Wasser austauschen hat man parallel genug Zeit die Sterilisierung vorzunehmen. Dann kommt noch die Hefe hinzu, diese wandelt den Zucker in Alkohol und Kohlensäure um. Das Gebräu steht dann bei mir für über 10 Tage im Schrank, ein bisschen lichtgeschützt, um dort ordentlich zu gären.

Weiter geht es danach mit der Flaschenreifung die nochmal  3 Wochen in Anspruch nimmt.

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