Assassins Creed – die dritte Runde

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Assassins Creed 3 macht in den ersten 4-6 Stunden, je nach Spielweise, im Vergleich zu den Vorgängern alles anders! Eine Render-Sequenz zeigt geschehenes in abgerundeter Form, in gut 4 Minuten ist man auf den letzten Stand gebracht, trotzdem sollte man natürlich alle Teil davor durchgespielt haben! Man beginnt mit Desmond Miles der sich äußerlich wieder einmal verändert hat aber wenigstens seine gelungene deutsche Synchronstimme behalten durfte.

Nach dem man sich ein paar Stunde  durch das „neue“ 18. Jahrhundert geschlagen hat sieht man endlich den Titel und das Spiel beginnt im noch nicht sehr hoch angelegten Boston. Weiter möchte ich auf die Geschichte nicht eingehen den schon kurz danach nimmt die Spannungskurve ihren Lauf nach oben auf.

Anders geworden sind viele Sachen aber nicht wirklich zum positiven. Man merkt immer mehr das Assassins Creed sich nicht mehr auf der aktuellen Konsolengeneration wohl fühlt. Starke FPS-Einbrüche, fehlende Kantenglättung und schwammige Texturen trüben die Atmosphäre auch das Szenen-Clipping nervt auch mal. Szenen-Clipping ist das überspringen von Ereignissen, was natürlich in einer spielbaren Vergangenheit nicht unlogisch für den Spieler erscheinen sollte aber es trotzdem von den Spielemachern zu extrem benutzt wird um ein paar Jahre zu springen.

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Lang konnte Ubisoft am Gameplay arbeiten und sie haben es auch beim letzten Abenteuer von Ezio Auditore zu einer Perfektion gebracht doch nun ging es ein Schritt zurück. Das Aufnehmen von Schusswaffen und diese zu benutzten verschafft einem keinen Vorteil und das auswählen des Inventars geschieht nun über ein Menü welches sich erstmal aufbauen muss, somit geht Tempo im Kampf verloren.

Der nun echte dritte Teil musste lange auf sich warten und die ganzen Sequels mit Ezio waren immer nun ein langsamer Fortschritt für die eigentliche Geschichte was doch nun hoffentlich endlich ein Ende hat, den nach so einer langen Reise die man mit Desmond Miles erfahren hat will man doch nun endlich die Wahrheit erfahren! Natürlich wird Ubisoft ihr erfolgreichstes Franchise jetzt nicht einfach begraben aber man kann ein anderes Universum starten wie es auch bei Final Fantasy der Fall ist.

4 Comments

  1. Ich war vom ersten Teil damals total begeistert. Er brachte ein paar tolle Neuigkeiten mit. Allerdings scheint die aktuelle Konsolengeneration den Fortschritt wirklich etwas zu bremsen – wird Zeit für was Neues.

  2. Ich hatte mal die Demo vom ersten oder war es der zweite Teil gespielt. Ja ganz nett, aber hatte mich persönlich nicht überzeugt. Obwohl ich damals gerne Tomb Raider (das waren noch Zeiten) spielte. Aber inzwischen spiele ich dann doch lieber Strategie-Spiele. :) Wenn ich überhaupt mal Zeit zum spielen hab ;)

  3. Dritter Teil von dem, vierter Teil bei einem anderen Spiel, der 85ste Shooter, ich möchte mal wieder begeistert werden.
    Habe mir schon nen Kopf gemacht, ob es am alter liegen könnte oder ich nur weniger Zeit zum Zocken habe. Aber nein, egal ob Konsole oder PC, es gibt seit längerem einfach keine neuen Spielideen. Und fast alle Fortsetzungen sind ihr Geld nicht wert, vor allem im Konsolenbereich.

  4. @Andi Es vertiefen sich immer mehr die Gerüchte der neuen Konsolengeneration und ich denke der Anstieg der technischen Lesitung wird so groß wie noch nie sein.

    @Sebastian Für Assassins Creed brauch es viel Zeit, mindestens 20 Stunden pro Teil aber bei diesem genialen Soundtrack und Story lohnt es sich.

    @Batscher Das kann man im allgemeinen so sagen und da stimme ich dir auch zu außer wenn man halt ein Fan von der Serie XY ist wird man sich dieses immer holen so auch bei Final Fantasy. Aber stimmt es kommen keine neuer Inhalt in spielen, da sind die Indie-Games alá Minecraft weit voraus mit ihren simplen Ideen.

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