A Fisherman‘s Tale VR durchgespielt

14,99€ – 1 Stunde und 30 Minuten Spielzeit – für Playstation VR, HTC Vice und Oculus Rift – das sind die Eckdaten für das VR Spiel des Jahres 2019.

Die Spielzeit dürfte sofort etwas abgeschreckt haben, oder? In der heutigen Zeit, traut sich ein Spiel mit einer Spielzeit gleich einer länger von einer schlecht bis mittelmäßigen Komödie auf Netflix. Doch wir sind im VR Bereich und dort ist solch eine Quantität normal. Mich hatten dennoch zwei Faktoren zum Kauf bewegt. Erstens: das letzte VR-Spiel des Jahres Astro Bot, hat bei mir immer noch einen extrem guten Eindruck hinterlassen und Zweitens: meine letzte VR-Erfahrung war die kostenlose Kingdom Hearts VR:Experience. Eine grauenhafte Erfahrung, sollte man meiner Meinung nach auf Grund von minderwertiger Qualität aus dem Playstation entfernen.

A Fisherman’s Tale erzählt die Geschichte eines alten Leuchtturmwärters, der eines morgens aufwacht und seinen Miniatur Leuchtturm fertigbaut. Danach scheint die Welt nicht mehr nach den gängigen Regeln zu funktionieren. Der Spieler befindet sich nun, in einem unendlichem Loop. Der Miniatur-Leuchtturm ist ein Mini-Spiegel der eigenen Spielwelt und gleichzeitig können wir aus dieser ein riesiges Ebenbild von uns selber erkennen. A Fisherman’s Tale ist ein unwirkliches Puzzle-Adventure. Man vergrößert oder verkleinert Elemente der Umgebung durch den gerade Erschaffenden Loop und man versucht am Anfang nicht den Überblick zu verlieren. Einige knifflige Passagen gibt es schon aber spätestens nach 5-10 Minuten sind auch diese gelöst. Ich hatte mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ein VR-Puzzle in mehreren Ebenen für 90 Minuten, das passt mir gerade sehr gut in meine Freizeitgestaltung.

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